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Harmonie ergibt sich aus der Analogie der Gegensätze (Buch Sohar)

Harmonie? Das ist ja wohl ziemlich weichgespült! Harmonie ist doch etwas für Luschen und Weicheier! Wir sind hier nicht im Wunschkonzert, oder auf dem Ponyhof!

Solche Sprüche sind zwar markig und kommen bei manchen Menschen auch gut an, nur leider entsprechen Sie nicht er Wirklichkeit.
Harmonie ist ein sehr hohes und äußerst schwer zu erreichendes Ziel. Harmonie bedeutet Gleichklang, oder sich in der gleichen Schwingung bewegen. Dabei entsteht die Harmonie, durch die unterschiedliche gestimmten Saiten, die im rechten Verhältnis zueinander schwingen.
Wenn Sie schon mal versucht haben auch nur drei oder vier Menschen dazu zu bringen, für eine Sache gemeinsam zu arbeiten, dann wissen Sie, dass das alles andere als einfach ist.
Um so schwieriger ist es ein ganzes Team, oder eine Abteilung in Gleichklang zu bekommen. Eigentlich ist es sogar unmöglich, da wir nun mal alle Individuen sind, die ihre eigenen Ziele verfolgen und eigene Wünsche haben. Harmonie ist also ein Ideal, das man anstrebt.

Wenn es gelingt zumindest einen großen Teil des Teams in eine gemeinsame „Schwingung“ zu versetzen, dann beginnt etwas, das der Physiker „Wellenüberlagerung“ nennt. Sind die Wellen gegeneinander gerichtet, so löschen sie sich gegenseitig aus, wenn sie sich aber konstruktiv verstärken, dann addieren sich die Wellen und verdoppeln die Amplitude mit jeder Welle die dazukommt. Was für eine Kraft!

Das Ziel ist es also, eine gemeinsame und konstruktive Schwingung zu erreichen, in der die Stärken des einen, die Stärken des anderen ergänzen.

Um das zu erreichen ist es notwendig, jeden Tag aufmerksam seine Mitarbeiter zu begleiten und die Schwingungen aufzunehmen. Unausgesprochene Konflikte müssen zu Tage gefördert und gelöst werden. Destruktive Spannungen müssen abgebaut werden.

Es ist also alles andere als bequem, eine harmonische Gruppe zu erreichen.

Es ist harte Arbeit und nichts für markige Sprücheklopfer!